
Jutta G. Köhler
Autorin verborgener Wirklichkeiten
Einblicke

Wahrnehmung als Ausgangspunkt
Jeder Text beginnt mit einer Wahrnehmung.
Manchmal zeigt sich zunächst ein Ort. Manchmal ein Bild, ein Weg oder ein einzelnes Detail. Daraus entstehen nach und nach Zusammenhänge, die vorher noch nicht sichtbar waren.
Ich arbeite selten mit einer fertigen Handlung oder einem festgelegten Plan. Meine Werke entwickeln sich aus dem, was sich im Laufe der Zeit zeigt und miteinander verbindet.

Offene Entwicklungen
Wenn ich mit einem Werk beginne, kenne ich sein Ziel meist noch nicht.
Viele Entwicklungen zeigen sich erst während der Arbeit. Neue Bilder, Worte, Orte oder Zusammenhänge treten hinzu und verändern die Richtung.
Deshalb entstehen meine Werke Schritt für Schritt. Sie dürfen sich entwickeln und ihren eigenen Weg finden.

Orte und Räume
Orte und Räume sind ein wesentlicher Teil meiner Arbeit.
Landschaften, Wege, Gebäude und einzelne Gegenstände sind dabei mehr als eine Umgebung. Sie tragen Spuren in sich, lassen Zusammenhänge erahnen und können zum Ausgangspunkt eines Werkes werden.
Wenn sich ein Ort einmal gezeigt hat, bleibt er bestehen. Mit der Zeit können weitere Wege, Geschichten und Zusammenhänge sichtbar werden, die mit ihm verbunden sind.

Zusammenhängende
Welten
Jede Welt besitzt ihre eigenen Orte, Wege und Geschichten.
Gleichzeitig entstehen Verbindungen zwischen einzelnen Werken und Ausdrucksformen. Orte tauchen erneut auf, Zusammenhänge entwickeln sich weiter oder werden aus einer neuen Perspektive sichtbar.
So wachsen mit der Zeit größere Zusammenhänge, die über das einzelne Werk hinausreichen.

Für Leser und Hörer
Meine Werke laden dazu ein, verborgene Wirklichkeiten auf eigene Weise zu entdecken.
Orte, Geschichten, Bilder und Worte eröffnen unterschiedliche Zugänge. Manche Zusammenhänge werden sofort sichtbar, andere entfalten sich mit der Zeit.
Jeder Mensch entscheidet selbst, wie er einem Werk begegnet und was sich ihm darin zeigt.
